Wer ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid zu Hause laden möchte, steht vor der Wahl: eine fest installierte Wallbox oder eine mobile Ladestation, die einfach an eine vorhandene Steckdose angeschlossen wird. Beide Lösungen laden mit Wechselstrom (AC) über den Typ-2-Stecker, unterscheiden sich aber bei Installation, Flexibilität und Kosten.

Mobile Ladestation: flexibel und ohne Installation

Eine mobile Ladestation besteht aus einem Steuergerät mit Display, einem Typ-2-Ladekabel und einem Stecker für die Steckdose. Mit Schuko-Stecker laden Sie an jeder Haushaltssteckdose mit bis zu 3,7 kW, mit CEE-Stecker (rot, 16 A oder 32 A) an einer Starkstromsteckdose mit 11 oder 22 kW. Die Ladestation kann im Kofferraum mitfahren und unterwegs, im Urlaub oder in der Garage genutzt werden. Eine Installation durch einen Elektriker ist nicht nötig, sofern eine passende Steckdose vorhanden ist.

Wallbox: die feste Lösung für Garage und Carport

Eine Wallbox wird fest an der Wand montiert und direkt an den Hausanschluss angeschlossen. Sie lädt dauerhaft mit 11 oder 22 kW, bietet oft RFID-Karten zur Zugangskontrolle und App-Funktionen wie Zeitpläne und Verbrauchsübersicht. In Deutschland muss eine Wallbox von einer Elektrofachkraft installiert und beim Netzbetreiber angemeldet werden; ab 12 kW ist zusätzlich eine Genehmigung erforderlich.

Welche Lösung passt zu Ihnen?

  • Mieter oder häufiger Standortwechsel: mobile Ladestation, am besten mit CEE-Stecker für schnelles Laden.
  • Eigenheim mit Garage und täglichem Laden: Wallbox mit 11 kW, bei Bedarf mit App und RFID.
  • Plug-in-Hybrid mit kleinem Akku: eine 3,7-kW-Ladestation an der Schuko-Steckdose reicht meist aus.
  • Beides: Viele Kunden kombinieren eine Wallbox zu Hause mit einer mobilen Ladestation für unterwegs.

Unsicher, welche Variante zu Ihrem Fahrzeug passt? Schreiben Sie uns, wir beraten Sie gern.

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