Beim Kauf einer Ladestation taucht immer die Frage auf: 11 kW oder 22 kW? Die Antwort hängt weniger von der Ladestation ab als vom Fahrzeug, denn beim Wechselstromladen bestimmt der eingebaute Onboard-Lader des Autos, wie viel Leistung tatsächlich ankommt.

Der Onboard-Lader entscheidet

Die meisten aktuellen Elektroautos laden dreiphasig mit maximal 11 kW. Einige Modelle, etwa von Renault, Tesla, BMW oder Mercedes, bieten optional 22 kW. Plug-in-Hybride laden häufig nur einphasig mit 3,7 kW oder zweiphasig mit 7,4 kW. Ein Blick in die technischen Daten Ihres Fahrzeugs unter „AC-Ladeleistung“ gibt Aufschluss.

Rechenbeispiel

Ein Akku mit 60 kWh ist mit 11 kW in rund fünfeinhalb Stunden von 0 auf 100 Prozent geladen, mit 22 kW in knapp drei Stunden. Wer über Nacht lädt, hat mit 11 kW also mehr als genug Zeit. 22 kW lohnen sich vor allem, wenn das Auto tagsüber schnell wieder einsatzbereit sein muss oder mehrere Fahrzeuge geladen werden.

Was bedeutet das für die Ladestation?

  • 11 kW (CEE 16 A, dreiphasig): für die meisten Elektroautos die sinnvolle Wahl. Wallboxen bis 11 kW müssen nur angemeldet, nicht genehmigt werden.
  • 22 kW (CEE 32 A, dreiphasig): zukunftssicher, wenn das Fahrzeug es unterstützt. Die Ladestation lässt sich bei Bedarf auf niedrigere Ströme einstellen.
  • 3,7 kW (Schuko): ausreichend für Plug-in-Hybride und als Notlösung für Elektroautos.

Alle unsere mobilen Ladestationen bieten einstellbare Ladeströme, sodass Sie die Leistung jederzeit an Steckdose und Fahrzeug anpassen können.

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